Vielfalt des Sportwagens

Jeder Porsche ist ein Sportwagen. Getreu diesem Grundsatz beginnt das Unternehmen rund fünf Jahre nach dem Debüt des 911 über eine zweite Baureihe nachzudenken. Es entsteht das Konzept eines preiswerten Mittelmotor-Sportwagens mit Vier- und Sechszylinder-Boxermotoren, das ab 1969 mit Komponenten von und in Zusammenarbeit mit Volkswagen realisiert wird – der Typ 914.

Die Idee hat auch nach dem Produktionsende dieser Modellreihe nichts von ihrem Reiz verloren. Als Nachfolgeprojekt entwickelt Porsche den Typ 924, der ab 1976 in Serie geht. Sein Konzept mit Transaxle-Getriebe an der Hinterachse für eine optimierte Achslastverteilung bildet 1977 die Grundlage für den ersten Gran Turismo von Porsche, den Typ 928.

Während 1996 der einmillionste Porsche vom Band läuft – selbstverständlich ein 911 – steht mit dem Boxster erneut ein innovativer Mittelmotor-Sportwagen von Porsche am Start. Gemeinsam mit dem Klassiker 911 wird er zur Keimzelle der Sportwagen-Vielfalt, die sich nach der Jahrtausendwende entfaltet. Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit, Innovation und Nutzwert sind Eigenschaften, die der Cayenne und der Macan in das SUV- Segment und der Panamera in die Klasse der Gran Turismo tragen. Wie der 911 bieten sie die richtige Lösung zum richtigen Zeitpunkt. So ist der Cayenne S Hybrid in seinem Segment lange Zeit das bei weitem meist verkaufte Fahrzeug mit alternativem Antrieb. Auch der Panamera Turbo S E-Hybrid setzt Zeichen: Erstmals stellt ein Premiumhersteller einen Plug-in-Hybrid an die Spitze einer Baureihe.

Themen