Stierkampf-Arenen, Stauseen und Schinken

Mit dem Porsche 718 T durch Andalusien

Start und Ziel liegen  im Herzen von Sevilla, Metropole Andalusiens und berühmt als Wiege des Flamencos. Zu den Wahrzeichen der 700.000-Einwohner-Stadt zählen der maurische Königspalast Alcázar Real, die größte Stierkampf-Arena Spaniens (Plaza de Toros de la Real Maestranza) und die Kathedrale Santa Maria de la Sede mit der Giralda – dem viereckigen Glockenturm, der einst ein Minarett war. Alles zu besichtigen auf einem drei Kilometer langen Spaziergang vom Hotel aus.

Im Porsche 718 T geht es auf der 205 Kilometer langen Vormittagsroute durch die Ausläufer der Sierra Morena, vorbei an der Kleinstadt Constantina (mit Castillo) und den Wasserfällen Cascadas del Huéznar vor dem Gebirgsort San Nicolás del Puerto. Den nördlichsten Punkt bildet Alanís (mit Castillo). Cazalla de la Sierra – Ort der Mittagsrast – liegt im Zentrum des Naturparks Parque Natural de la Sierra Norte mit seinen uralten Korkeichenwäldern.

Einsame Minen auf der Nachmittagsetappe

285 Kilometer Road-Trip am Nachmittag führen durch das Badajoz, die südliche Provinz der einsamen, aber landschaftlich vielfältigen Region Extremadura. Hier konstrastieren mediterrane Wälder, Weidenflächen und Stauseen mit Gebirgslandschaften und fruchtbaren Tälern. Bald liegt die Burg Alcazaba de Reina am Wegesrand, außerdem passiert die Etappe in den Ausläufern der Sierra de San Miguel die Orte Llerena (historisches Zentrum) und Fregenal de la Sierra (Templerburg).

In der bereits an Portugal grenzenden andalusischen Provinz Huelva liegen Jabugo (Jagdschloss Tiro Pichón) und die zum Teil bereits gefluteten Kupferminen um Minas de Riotinto. Das Biosphärenreservat La Dehesa wird von reichen Wäldern und Weidenflächen bestimmt, während sich Campofrío durch die viertälteste Stierkampfarena der Welt auszeichnet. Aracena, das Tagesziel, bietet neben imposanten Tropfsteinhöhlen und einem historischen Stadtkern auch ein Schinkenmuseum (Museo del Jamón). Es liegt nur zehn Fußminuten vom Hotel entfernt, schließt allerdings spätestens um 19:30 Uhr.

Natur pur am Vormittag von Tag 2

165 Kilometer Strecke in der Provinz Huelva bieten willkommenen Auslauf für den Porsche 718 T. Durch lichte Bewaldung schlängelt sich die Route diesmal in entgegengesetzter Richtung vorbei an Minas de Riotinto und zunächst zurück nach Aracena. Weiter geht es durch Naturparks und vorbei an Zalamea la Real, einem 3000-Seelen-Ort mit kleiner Stierkampfarena. Die Vormittagsetappe endet mit der Mittagsrast in Valverde del Camino – die gut 12.000 Einwohner der Kleinstadt leben zwischen den Flüssen Rio Tinto und Odiel.

Die letzten 182 Kilometer zurück nach Sevilla

Ab San Bartolomé de la Torre ändert die Landschaft ihr Bild: Richtung Süden nimmt die Besiedlung zu, Agrarwirtschaft dominiert die Gegend. Der südlichste Punkt der letzten Etappe – nur noch rund 30 Kilometer von der Küste entfernt – streift die Provinzhauptstadt Huelva, wo sich die Flüsse Rio Tinto und Odiel vereinen und ins Meer ergießen. 

Die 4000-Einwohner-Gemeinde Niebla, links des Wegs etwa 20 Kilometer östlich von Huelva auf einer Anhöhe gelegen, ist stolz auf ihre vollständig erhaltene historische Stadtmauer mit mehr als 30 Türmen. Jetzt sind es nur noch wenige Kilometer auf der Autovía del Quinto Centenario bis zurück nach Sevilla und über den Guadalquivir ins Stadtzentrum – und zur zweiten Chance auf einen Spaziergang durch die historische Stadt.