Frédéric Makowiecki

Werksfahrer

Als Frédéric Makowiecki 2014 Porsche-Werksfahrer wurde, war das die Rückkehr zu seinen Wurzeln. Das Rennfahrerherz des Franzosen, dessen breites Grinsen stark an seinen berühmten Landsmann Fernandel („Don Camillo und Peppone“) erinnert, schlug schon immer für Porsche. Das zeigen allein schon sein Ehrgeiz und seine Geduld beim Versuch, den Porsche Carrera Cup France zu gewinnen. Zwei Mal musste er sich mit dem zweiten Platz begnügen und ein Mal wurde er Dritter, bevor er 2010 endlich den ersehnten Titel holte. Schon damals eilte ihm der Ruf voraus, einer der schnellsten GT-Piloten der Welt zu sein. Die Belege dafür lieferte er in hochklassigen Meisterschaften wie der FIA GT1-Weltmeisterschaft, wo er 2012 Zweiter wurde, und in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Am Ziel seiner Träume war er allerdings erst nach seiner Berufung in den Porsche-Werksfahrerkader. „Für Porsche zu fahren“, sagte er damals, „ist genau das, was ich schon immer wollte.“

Persönliches

Geburtsdatum: 22. November 1980
Geburtsort: Arras (F)
Wohnort: Perpignan (F)
Familienstand: Single, ein Kind
Größe/Gewicht: 1,76 m/66 kg
Hobbies: Radfahren, Musik, Karting
Twitter: @FredMako1

Frédéric Makowiecki startet mit dem Porsche 911 RSR für das Porsche GT Team in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (Klasse GTE-Pro) einschließlich der 24 Stunden von Le Mans.

Karriere

2017 Porsche-Werksfahrer
2. Platz 24h Daytona (GTLM)
2016

Porsche-Werksfahrer
1. Platz IMSA WeatherTech SportsCar Championship (ISCC) Austin (GTLM)
3. Platz ISCC 24h Daytona (GTLM)
3. Platz ISCC 12h Sebring (GTLM)
3. Platz ISCC Laguna Seca (GTLM)
3. Platz ISCC VIR (GTLM)
4. Gesamtwertung IMSA SportsCar Championship (GTLM)

2015

Porsche-Werksfahrer
1. Platz World Endurance Championship (WEC) Bahrain (GTE-Pro)
2. Platz WEC Spa (GTE-Pro)
2. Platz WEC Nürburgring (GTE-Pro)
2. Platz WEC Austin (GTE-Pro)
2. Platz WEC Fuji (GTE-Pro)

2014 Porsche-Werksfahrer
2. Platz FIA World Endurance Cup für GT-Fahrer
1. Platz World Endurance Championship (WEC) Silverstone (GTE-Pro)
1. Platz WEC Shanghai (GTE-Pro)
2. Platz WEC Austin (GTE-Pro)
2. Platz WEC Sao Paulo (GTE-Pro)
3. Platz WEC 24h Le Mans (GTE-Pro)
2. Super GT Japan (GT, 1 Sieg, 2 Podien)
2013 1. Platz WEC Austin (GTE-Pro)
2. Platz WEC Spa (GTE-Pro)
3. Platz WEC Silverstone (GTE-Pro)
4. Platz Super GT Championship (GT500)
1. Platz Super GT/1000 km Suzuka (GT 500)
2012 2. Platz FIA GT1-Weltmeisterschaft (5 Siege, 7 Podien)
2. Platz und Pole 24 Std. Le Mans (GTE-Pro)
1. Platz Baku City Challenge
2011 International Le Mans Cup (GTE-Pro, 2 Podien)
FIA GT1-Weltmeisterschaft (4 Siege)
2010 Gewinner Porsche Carrera Cup France (6 Siege, 11 Podien)
3. Platz FIA GT1-Weltmeisterschaft (3 Siege, 5 Podien)
5. Platz FIA GT3-Europameisterschaft (2 Podien)
2009 3. Platz Porsche Carrera Cup France (3 Siege, 8 Podien)
4. Platz FIA GT3-Europameisterschaft (1 Sieg, 2 Podien)
FIA GT2
2008 4. Platz Porsche Carrera Cup France (3 Siege, 6 Podien)
FIA GT3-Europameisterschaft (2 Podien)
Französische GT-Meisterschaft (1 Sieg, 2 Podien)
Le Mans Series (GT1, 1 Podium)
2007 2. Platz Porsche Carrera Cup France (3 Siege, 7 Podien)
5. Platz Französische GT-Meisterschaft
FIA GT3-Europameisterschaft (2 Podien)
2006 2. Platz Porsche Carrera Cup France (2 Siege, 8 Podien)
Französische GT-Meisterschaft (2 Siege)
FIA GT-Meisterschaft (GT1)
2005 Französische GT-Meisterschaft
2004 Gewinner Französische GT-Meisterschaft (5 Siege)
3. Platz Porsche Carrera Cup France (3 Siege)
2003 Porsche Carrera Cup France (1 Sieg, 2 Podien)
Französische GT-Meisterschaft (3 Podien)
2002 5. Platz Französische GT-Meisterschaft (4 Podien)
2001 2. Platz Französische GT-Meisterschaft (3 Podien)
2000 4. Platz Französische Formel-3-Meisterschaft (5 Podien)