Porsche 917 KH

1971

Die Rennstrecke von Spa-Francorchamps in Belgien, 9. Mai 1971. Der sechste von elf Läufen zur Sportwagen-Weltmeisterschaft, dem höchsten damals ausgetragenen Langstrecken-Championat. Porsche ist auf dem Weg, den prestigereichen Titel zum dritten Mal in Folge zu gewinnen. Zwei 917 Kurzheck – oder KH – in den berühmten „Gulf“-Farben machen beim 1.000-Kilometer-Rennen auf dem 14,1 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs den Kampf um den Sieg unter sich aus. Der Rennfahrer Joseph Siffert setzt im 917 KH mit der Startnummer 20 eine fabelhafte Trainingsbestzeit. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 260,8 km/h. Aber am Ende müssen Siffert und sein Teamkollege Derek Bell sich nach einer Teamorder Pedro Rodriguez und Jackie Oliver im zweiten 917 KH des Teams geschlagen geben. Sie tun das mit Stil und lassen Rodriguez und Oliver nach vier Rennstunden mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 249,069 km/h den Vortritt – um ganze vier Zehntelsekunden. Mit acht Gesamtsiegen gewinnt Porsche die Markenweltmeisterschaft 1971 überlegen.

Jahr: 1971
Motor: 12-Zyl. V 180˚
Hubraum: 4.999 ccm
Leistung: 463 kW (630 PS)
Gewicht: 800 kg
Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h

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