2008 - 2017

Historie

2008

Finale: Jelena Jankovic (SRB) – Nadia Petrova (RUS) 6:4, 6:3
Siegerpreis: Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet
Preisgeld: 650.000 US Dollar

Die neue Nummer 1 der Welt war nicht zu schlagen: Jelena Jankovic, die im Verlauf des Porsche Tennis Grand Prix wieder an die Spitze der Weltrangliste gerückt war, gewann das Finale gegen die Russin Nadia Petrova, die Siegerin von 2006, mit 6:4, 6:3. „Ich bin sehr stolz auf mich“, sagte die Serbin, die eine Woche zuvor schon bei den China Open in Peking erfolgreich gewesen war. „Zwei Turniere hintereinander zu gewinnen, ist ein großartiges Gefühl.“ Im zweiten Satz nahm sie etwas das Tempo heraus, trotzdem holte sie die entscheidenden Punkte zum Sieg. „Ich habe schon einen 911 Turbo, jetzt kommt noch ein Carrera dazu. Und in meiner Garage ist immer noch Platz“, sagte sie nach ihrem Erfolg und versprach, 2009 wieder zu kommen: „Die Zuschauer in der Porsche-Arena sind großartig.“

2009

Finale: Svetlana Kuznetsova (RUS) – Dinara Safina (RUS) 6:4, 6:3
Siegerpreis: Porsche Boxster S
Preisgeld: 700.000 US Dollar

Im fünften Anlauf hat es Svetlana Kuznetsova endlich geschafft: Im Finale des Porsche Tennis Grand Prix ließ die Russin ihrer Landsfrau Dinara Safina keine Chance und besiegte die Nummer 1 der Welt in nur 79 Minuten 6:4, 6:3. Mit ihrem ersten Turniersieg seit New Haven 2007 sicherte sich die Nummer 9 der Weltrangliste, die zuvor Andrea Petkovic, Na Li, Gisela Dulko und Elena Dementieva geschlagen hatte, 107.000 Dollar Preisgeld und einen weißen Porsche Boxster S. „Das Gefühl, hier als Siegerin zu stehen, ist großartig“, sagte sie nach ihrem Triumph in der ausverkauften Porsche-Arena. „Es ist schon so lange her, dass ich ein Turnier gewonnen habe. Am Anfang war ich ein wenig nervös. Aber dann habe ich mich gesteigert und den Druck auf Dinara erhöht. Heute habe ich mein bestes Match dieses Turniers gezeigt.“

2010

Finale: Justine Henin (BEL) – Samantha Stosur (AUS) 6:4, 2:6, 6:1
Siegerpreis: Porsche Boxster Spyder
Preisgeld: 700.000 US Dollar

Justine Henin feierte in der Porsche-Arena ihren ersten Titelgewinn seit ihrem Comeback. Im Finale des Porsche Tennis Grand Prix gewann die Belgierin vor 4400 begeisterten Zuschauern 6:4, 2:6, 6:1 gegen die Australierin Samantha Stosur. Für die siebenfache Grand-Slam-Siegerin und ehemalige Nummer 1 der Welt war es nach 2007 ihr zweiter Erfolg beim Stuttgarter Traditionsturnier, bei dem sie insgesamt bereits zum vierten Mal im Finale stand. „Ich bin sehr gerührt, das ist ein tolles Gefühl“, sagte sie, nachdem sie den Siegerpokal und die Schlüssel für den Porsche Boxster Spyder entgegengenommen hatte. „Es freut mich ganz besonders, hier in Stuttgart bei diesem schönen Turnier gewonnen zu haben. Das war eine sensationelle Woche für mich.“ Justine Henin ist die erste Spielerin, die den Porsche-Tennis-Grand-Prix mit einer Wildcard gewann.

2011

Finale: Julia Görges (GER) – Caroline Wozniacki (DEN) 7:6 (3), 6:3
Siegerpreis: Porsche 911 Carrera GTS Cabriolet
Preisgeld: 721.000 US Dollar

Sensationserfolg von Julia Görges im Traumfinale des Porsche Tennis Grand Prix: In der ausverkauften Porsche-Arena bezwang die 22-Jährige aus Bad Oldeslohe Caroline Wozniacki, die Nummer 1 der Welt aus Dänemark, in einem hochklassigen Match 7:6 (3), 6:3. Sie ist erst die zweite deutsche Siegerin beim ältesten Hallenturnier Europas und die erste seit Anke Huber 1994. Auf dem Weg ins Finale hat sie mit Victoria Azarenka und Samantha Stosur zwei Top-10-Spielerinnen geschlagen und dadurch erstmals den Sprung in die Top 30 der Welt geschafft. „Beim Matchball hatte ich eine Gänsehaut. Es war ein unglaublich tolles Gefühl, vor so vielen Menschen im Finale zu spielen“, sagte Julia Görges. Außer auf die erste Ausfahrt mit ihrem neuen Porsche freute sie sich nach dem größten Erfolg ihrer Karriere vor allem auf zwei Dinge: „Auf die Taufe meines Neffen und darauf, nach drei Monaten auf der Tour endlich mal wieder in meinem eigenen Bett zu schlafen.“

2012

Finale: Sharapova (RUS) – Victoria Azarenka (BLR) 7:6 (3), 6:3
Siegerpreis: Porsche 911 Carrera S Cabriolet
Preisgeld: 740.000 US Dollar

Sie kam, sah und siegte: Maria Sharapova, der glamouröse Weltstar des Damentennis, hüpfte über den Centre-Court der Porsche-Arena wie ein ausgelassener Teenager. Sie warf Küsschen ins Publikum und versprühte pure Freude, nachdem sie ihren ersten Auftritt beim Porsche Tennis Grand Prix mit einem Sieg gekrönt hatte. Im Aufeinandertreffen der erfolgreichsten Tennisspielerinnen der Welt besiegte sie Victoria Azarenka, die aktuelle Nummer 1. Zwei Finals hatte sie gegen die Weißrussin in diesem Jahr schon verloren, diesmal triumphierte sie, nachdem sie schon vor dem Finale klargestellt hatte, dass sie nichts auf Statistiken gibt: „Wichtig ist, was du auf dem Platz machst." Das Publikum in der Porsche-Arena hat den Superstar ins Herz geschlossen, und auch Maria Sharapova konnte sich gut vorstellen, 2013 wieder nach Stuttgart zu kommen. „Die Woche hat sehr viel Spass gemacht", sagte sie. „Und zu einem Turnier, das du gewonnen hast, kehrst du immer wieder gerne zurück."

2013

Finale: Maria Sharapova (RUS) – Li Na (CHN) 6:4, 6:3
Siegerpreis: Porsche 911 Carrera 4S Cabriolet
Preisgeld: 795.000 US Dollar

Es war das Traumfinale: Maria Sharapova gegen Li Na, die Nummer 1 gegen die Nummer 2 der Setzliste – die Zuschauer in der ausverkauften Porsche-Arena waren begeistert. Maria Sharapova, die in der Turnierwoche als neue Markenbotschafterin von Porsche vorgestellt wurde, wollte unbedingt ihren im Vorjahr gewonnenen Titel verteidigen und mit dem wunderschönen 911 Carrera 4S Cabriolet eine Ehrenrunde auf dem Centre-Court drehen. Die Frage eines Reporters, ob in ihrer Garage überhaupt noch Platz für einen zweiten Porsche sei, beantwortete sie kurz und knapp: „Für einen Porsche ist immer Platz.“ Nachdem sie im Halbfinale gegen Angelique Kerber vom Porsche Team Deutschland alle Register ziehen musste, um nicht vorzeitig auf der Strecke zu bleiben, hatte sie im Finale gegen Li Na weitaus weniger Mühe. Ihre Erfolgsserie in Stuttgart ging weiter. „Es war eine tolle Woche für mich“, sagte sie nach ihrem Triumph. „Ich musste in jedem Match hart kämpfen, doch die Zuschauer haben mich wieder toll unterstützt.“

2014

Finale: Maria Sharapova (RUS) – Ana Ivanovic (SRB) 3:6, 6:4, 6:1
Siegerpreis: Porsche 911 Targa 4S
Preisgeld: 710.000 US Dollar

Dieses Finale hatten sich die Zuschauer gewünscht: Maria Sharapova gegen Ana Ivanovic. Die Superstars blieben den Fans nichts schuldig. In einem hochklassigen Match gewann Maria Sharapova 3:6, 6:4, 6:1 zum dritten Mal in Folge den Porsche Tennis Grand Prix. Mit ihrem 13. Sieg im 13. Match in der Porsche-Arena hat sie erstmals in ihrer erfolgreichen Karriere ein Turnier drei Mal in Folge gewonnen. Die Porsche-Markenbotschafterin zog dadurch mit der legendären Martina Navratilova gleich, die den Porsche Tennis Grand Prix von 1986 bis 1988 ebenfalls drei Mal in Folge gewonnen hat. So klar der Sieg der Russin in diesem Traumfinale am Ende auch war - zu Beginn des Matches hatte es zunächst nicht nach einem Erfolg der Titelverteidigerin ausgesehen. Ana Ivanovic setzte sie mit exakten und sehr schnellen Schlägen unter Druck, gewann den ersten Satz 6:3 und hatte im zweiten Durchgang einen Spielball zum 4:1. Doch dann zeigte Maria Sharapova wieder einmal ihre kämpferische Extraklasse. „Der Porsche ist einfach zu sexy, um aufzugeben“, sagte sie, als sie nach ihrem Sieg den 911 Targa 4S in Empfang nahm. „Ich liebe den Wettkampf und werde immer besser, wenn ich gefordert werde.“

2015

Finale: Angelique Kerber (GER) – Caroline Wozniacki (DEN) 3:6, 6:1, 7:5
Siegerpreis: Porsche 911 Carrera 4 GTS Cabriolet
Preisgeld: 731.000 US Dollar

Angelique Kerber ist die neue Tennis-Königin von Stuttgart. Angefeuert von 4.500 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Porsche-Arena gewann die 27-jährige Kielerin das Finale des 38. Porsche Tennis Grand Prix 3:6, 6:1, 7:5 gegen die Dänin Caroline Wozniacki. Die Porsche-Markenbotschafterin und Spielerin des Porsche Team Deutschland ist nach Anke Huber (1991, 1994) und Julia Görges (2011) die dritte deutsche Siegerin des Stuttgarter Traditionsturniers. Das ausgeglichene Match mit langen und spektakulären Ballwechseln war an Spannung kaum zu überbieten. Nach 2:04 Stunden verwandelte Angelique Kerber den vierten Matchball zu ihrem fünften WTA-Titel. So sehr wie über diesen Erfolg bei ihrem Heimturnier freute sie sich über den Siegerpreis, ein 911 Carrera 4 GTS Cabriolet. „Das ist der schönste Erfolg in meiner Karriere. Als ich im dritten Satz zurück lag, war es echt schwer für mich“, sagte sie. „Dann sah ich das Auto und hab mir gesagt: Los, mach weiter. Du siehst doch, worum es geht.“

2016

Finale: Angelique Kerber (GER) – Laura Siegemund (GER) 6:4, 6:0
Siegerpreis: Porsche 718 Boxster S
Preisgeld: 759.000 US Dollar

Angelique Kerber hat zum ersten Mal in ihrer Karriere einen Titel erfolgreich verteidigt. Die Australian-Open-Siegerin feierte in der mit 4.600 Zuschauern restlos ausverkauften Stuttgarter Porsche-Arena ihren zweiten Erfolg nach 2015 beim Porsche Tennis Grand Prix. Im ersten rein deutschen Finale stoppte sie den Siegeszug der sensationell starken Qualifikantin Laura Siegemund und setzte sich souverän 6:4, 6:0 durch. Damit ist die Porsche-Markenbotschafterin die erste deutsche Spielerin, die den Porsche Tennis Grand Prix zwei Mal in Folge gewonnen hat. Unter dem Jubel der begeisterten Zuschauer nahm sie von Dr. Wolfgang Porsche, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Porsche AG und Porsche SE, den Siegerpokal entgegen und vom Porsche-Vorstandsvorsitzenden Oliver Blume die Schlüssel für den 718 Boxster S. „Ich hatte ja schon in Australien einen ganz guten Start ins Jahr“, sagte sie. „Um so wichtiger war es für mich, diese Leistung mit so einem Erfolg zu bestätigen. Dieses Turnier zum zweiten Mal zu gewinnen, ist für mich etwas ganz Besonderes.“

2017

Finale: Finale: Laura Siegemund (GER) – Kristina Mladenovic (FRA) 
6:1, 2:6, 7:6 (5)
Siegerpreis: Porsche 911 Carrera GTS Cabriolet
Preisgeld: 710.900 US Dollar

In einem Finale voller Spannung und Dramatik hat sich Laura Siegemund ihren Traum erfüllt: Die Spielerin vom Porsche Team Deutschland gewann den 40. Porsche Tennis Grand Prix. In der restlos ausverkauften Porsche-Arena besiegte die Stuttgarterin die Französin Kristina Mladenovic 6:1, 2:6, 7:6(5). Nach Angelique Kerber 2015 und 2016 hat damit zum dritten Mal in Folge eine deutsche Spielerin das Traditionsturnier gewonnen. Für Laura Siegemund war es der größte Erfolg ihrer Karriere, aber auch ein hartes Stück Arbeit. Die Begegnung dauerte bereits 2:30 Stunden, als die Vorjahresfinalistin ihren ersten Matchball verwandeln und kurz darauf unter einem goldenen Konfettiregen in das Porsche 911 Carrera GTS Cabriolet steigen konnte, das beim Jubiläumsturnier als Hauptpreis auf die Siegerin wartete. „Es ist ein unglaubliches Gefühl hier zu gewinnen“, sagte sie. „Der Porsche Tennis Grand Prix ist das schönste Turnier auf der Tour.“

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